Weniger Plastik, mehr Lush

Ob feste Shampoo Bars, Badebomben oder Seifen – für Lush ist unverpackt nicht neu. Doch in Zeiten immer größerer Müllberge aus Plastik macht es noch mehr Sinn, auf unverpackte Produkte zu setzen. Komm mit uns und werde Teil der nackten Revolution!
Die Geschichte der Verpackung

Das Bedürfnis nach Verpackungen entstand bereits vor etwa 12.000 Jahren, als Menschen noch vorwiegend als nomadische Jäger und Sammler unterwegs waren. Sie mussten aufgrund ihres Lebensstils ihre Nahrung schützen, transportieren und länger haltbar machen. Damals lebte man hauptsächlich vegetarisch und so suchte man nach Wegen, Obst, Gemüse, Nüsse, Samen und weiteres Essen sicher zu verstauen.

Dieses Bedürfnis hat sich bis heute stets vergrößert, denn inzwischen gibt es unzählige Dinge, die wir lagern, schützen und transportieren wollen. Nahezu alles, was wir in unserer Konsumgesellschaft kaufen oder verkaufen, ist verpackt. Dadurch produzieren wir eine gigantische Menge an Verpackungsmaterialien – und Müll.

Die Anfänge der Verpackung

Zu Beginn nutzten die Menschen all das, was sie in der Natur fanden. Das konnte ein großes Blatt sein. Frisch gepflückt war es widerstandsfähig und doch flexibel genug, um es um ein Stück Fleisch oder Nüsse zu wickeln. So schützte man seine Nahrung vor Schmutz und konnte sie gut zum Transport verstauen. Ranken oder robuste Gräser wurden genutzt, um die Pakete zu verbinden und zu verschließen.

Mit der Erfindung einfacher Werkzeuge hatte der Mensch dann die Möglichkeit, Behälter aus anderen Materialien zu bauen. Bestimmte Kürbisarten aus der Familie der Cucurbitaceae hatten beispielweise eine wasserdichte Haut und dienten ausgehöhlt als robustes, langlebiges Behältnis.

Tip 01Wirf es nicht auf den Müll

Bis zu 60% des Abfalls, den wir in den Eimer werfen, könnten recycelt werden. Vereinfache doch den Recycling-Prozess, indem du Mülleimer an gut sichtbaren Orten abstellst, oder deinen Einfallsreichtum spielen lässt und Dinge, die du eigentlich weggeworfen hättest, wiederverwendest. Verwandle Glasbehälter und Konservendosen in Teelichter oder Pflanzentöpfe.

Ein Tag in unserer unverpackten Utopie

Unsere unverpackte Utopie

Schwer vorstellbar, aber unsere Welt ist noch gar nicht so lange voller Plastik. Wir zeigen dir, wie ein unverpackter Tag in der Zukunft aussehen könnte. Ein Blick in vergangene Zeiten offenbart, dass die Menschen damals unterschiedlichste natürliche Materialien nutzten, um ihre Güter zu verpacken und zu transportieren. Es war ganz normal, wiederverwendbare Behälter beim Einkauf zu verwenden und so gut es geht auf Verpackungen zu verzichten. Wenn wir unsere Zukunft müllfreier und unverpackter gestalten wollen, hilft es, von den Einkaufsgewohnheiten vorheriger Generationen zu lernen. Wie sähe eine Welt ganz ohne Wegwerf-Plastik und mit einem Minimum an Verpackungsmaterial aus? Gar nicht mal so utopisch, wie du vielleicht denkst. Verbringe mit uns einen fiktiven Tag in dieser Welt.
#PlasticFreeGoals #Plastikfrei

Teile deine persönlichen Tipps und Tricks und starte die nackte Revolution!